Politik legt Steine im Weg. Die Zivilgesellschaft muss die Wege instandhalten.
Analyse: Nein, es läuft nicht super. Zuhören und zulassen statt unentwegt reden - das wäre gerade angesagt.
Das beste Rezept gegen rechtspopulistische und noch viel weiter in diese Richtung marschierende Parteien wäre gute Politik jener Parteien, die sich als „Mitte“ bezeichnen. In Österreich sind dies traditionell SPÖ, ÖVP und im Gefolge die Sozialpartner. Sie sind leider satt, faul, ideenlos und unehrlich geworden. Logischerweise zeigen ihre Umfragewerte, dass sie ein löchriger Luftballon sind. Immer mehr fühlen sich von dieser Politik nicht vertreten und der Verwaltung einsam hinterlassen. Das ist letal für eine repräsentative Demokratie. Ins Vakuum stoßen jene, die auch keine Lösungen bieten, aber „das System“ geißeln. Es wäre an der Zeit, dass die politische Mitte Lösungen bietet. Aber wer satt, faul, ideenlos und da und dort unehrlich geworden ist, kann das nicht. Das Doppelbudget 2027/2028 spiegelt das erschreckend. Ein Abgesang, aber ein Weckruf an die Zivilgesellschaft, die „Mitte“ zu füllen.
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